[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Kellenhusen-Grube.

Fluglandeplatz Grube muss beim Luftsportclub „Condor“ bleiben :

Kreispolitik

Die Kreisverwaltung Ostholstein betreibt zur Zeit den möglichen Verkauf des Fluglandeplatzes Grube. Aufgrund eines Grundsatzbeschlusses der Kreisgremien, alle Grundstücksrechte des Kreises auf Aktualität und Wirtschaftlichkeit hin zu prüfen, schießt die Verwaltung über das Ziel hinaus. Denn noch wurden keine Beschlüsse darüber gefasst, ob der Kreistag einem Verkauf überhaupt zustimmen würde.

Bereits seit Ende 2008 berichtet die örtliche Presse darüber, dass der Kreis Ostholstein 320.000 Euro für die ca. 11 ha große Fläche erzielen will. So steht es in einem eigens hierfür erstellten Gutachten.

Dabei werden verschiedene Aspekte offensichtlich nicht berücksichtigt. Nicht nur ein Verkauf einer Fläche kann wirtschaftlich sein. Auch eine weitere Verpachtung herkömmlicher Art oder eine Verpachtung im Erbbaurecht können dem Kreis Ostholstein wirtschaftliche Vorteile bringen. So bleibt der Kreis Eigentümerin der Fläche und erzielt jährlich wiederkehrende Einnahmen. Mit einem Verkauf wäre ein kurzfristiger wirtschaftlicher Effekt zu erzielen, der allerdings mehr in der Region zerstören würde als die sanierten Finanzen in der Lage sind wieder aufzubauen.

Seit 1951 kümmert sich der LSC Condor um die Fliegerei. Seit 1970 sind sie in Grube beheimatet. Der LSC Condor ist weithin für seine gute Jugendarbeit bekannt. In über 60 Lehrgängen und internationalen Segelflieger-Freizeiten haben mehr als 1000 Jugendliche in Grube das Fliegen erlernt. Mit den Schulen und den Nachbargemeinden werden seit vielen Jahren Projekttage durchgeführt. Darüber hinaus darf nicht unterschätzt werden, dass die Möglichkeit, mit einem Flugzeug die Badeorte der ostholsteinischen Ostseeküste zu erreichen, immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Da ein kurzsichtiger Verkauf der Fläche vieles zerstören würde und sich eine Lobby für den Fluglandeplatz Grube gebildet hat, betreibt die Kreisverwaltung nunmehr den Versuch, die ortsnahen Gemeinden in die Finanzierung des Projektes einzubeziehen. Grömitz, Dahme, Kellenhusen, Lensahn, Oldenburg, Grube und Heiligenhafen sollen sich finanziell beteiligen. Dabei vergessen die Verantwortlichen der Kreisverwaltung, dass der Kreis eine Ausgleichsfunktion zu erfüllen hat. Wenn augenscheinlich so viele Städte und Gemeinden von der Veräußerung des Fluglandeplatzes Grube betroffen sind, ist eine Lösung innerhalb der Kreistagsgremien, mit unterstützung der Verwaltung zu suchen und zu finden. Wie so was funktionieren kann, habe ich bereits ausgeführt.

 

Homepage Lars Winter

- Zum Seitenanfang.