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SPD Kellenhusen-Grube.

Ortstermine in Strukkamp und Großenbrode: keine ‚Gewinner‘ bei der Trassenfestlegung quer durch Ostholstein und am Sund :

Veranstaltungen

 Wenn man den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages schon einmal im an der Fehmarnsundbrücke hat, dann muss man ihm auch die befürchteten Konsequenzen zeigen, wenn es zwei weitere Brücken neben unserem „Kleiderbügel“ werden sollten. Denn so favorisiert es der Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU).

Die Ortstermine führten uns nach Strukkamp und Großenbrode. Etwa 30 Fehmaraner waren zum Termin nach Strukkamp gekommen, um mit über die Auswirkungen einer Tunnel- oder Brückenlösung vor Ort zu diskutieren. Dabei hatten sie auch Gelegenheit, kritische Fragen an die Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Manuela Herbort und den DB-Projektleiter Bernd Homfeld zu stellen – genau dafür hatte Bettina Hagedorn (MdB) die beiden Bahn-Vertreter eingeladen. 


Foto: Heiligenhafener Post

Im Anschluss haben wir dann mit etwa 20 Ostholsteinern am alten Fähranleger in Großenbrode über die Situation auf dem Festland, rund um Großenbrode, gesprochen. 
 
Bei beiden Terminen haben wir über den Flächenbedarf neuer Bauwerke, die negativen Auswirkungen auf die Umwelt – insbesondere im Bereich des sensiblen Natura-2000-Gebiets – und ganz konkret über die Folgen für die Menschen vor Ort – unter anderem Lärmbelastung und Einschränkungen während und nach der Baumaßnahme –gesprochen. Das seitens der Befürworter stets formulierte Ziel – eine ‚sozial und ökologisch verträgliche Trasse‘ zu finden – ist aus unserer festen Überzeugung letztlich von Anfang an unerreichbar gewesen und quasi ‚die Quadratur des Kreises‘. Zusammen haben Bettina Hagedorn (MdB), Sandra Redmann (MdL) und ich daher das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens (ROV) vom Mai 2014 durchaus kritisch bewertet: Es gibt eben keine ‚Gewinner‘ bei der Trassenfestlegung quer durch Ostholstein und am Sund, sondern nur unterschiedlich stark betroffene Verlierer – und leider gehören auch die Bürgerinnen und Bürger beispielsweise von Strukkamp – und zwar auch bei der Zweibrückenlösung anstatt eines Tunnels - dazu.  Fakt ist: Wird die Fehmarnbeltquerung realisiert, wird es in jedem Fall negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt geben.

 

(Text: Team Hagedorn mit Ergänzungen von Lars Winter)

 

Homepage Lars Winter

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