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Hybrid- und emissionsfreie Fähren von Scandlines: Umweltfreundliche Alternative zur Festen Fehmarnbeltquerung :

Veranstaltungen

Gäbe es keine Alternative zur festen Fehmarnbeltquerung, könnte man ja die Positionen der Befürworter übernehmen. Dumm nur, dass es eine Alternative gibt.  Zu diesen Alternativen gehören die innovativen und umweltfreundlichen Konzepte des Fährbetriebs Scandlines, der seit Jahren hunderte Arbeitsplätze in Ostholstein garantiert.

Unter der Überschrift „Ja zu umweltfreundlichem Fährverkehr“ hat Bettina Hagedorn (MdB) deshalb zusammen mit Martin Burkert (MdB, Vorsitzender des Bundesverkehrsausschusses) und dem Scandlines-CEO Søren Poulsgaard Jensen zu einer Diskussionsrunde an Bord der „Prinsesse Benedikte“ geladen. Mit 40 Personen war der Veranstaltungsraum schnell ausgebucht: Vertreter von Bürgerinitiativen, Umweltverbänden und Gemeinden waren ebenso zahlreich gekommen wie viele Anwohner.

Scandlines: Emissionsfreie Fähren in 5 bis 6 Jahren

Die Briefe von Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) an den dänischen Verkehrsminister Magnus Heunicke, in denen er erstmals voraussichtlich jahrelange Verzögerungen beim Bau der deutschen Hinterlandanbindung eingestanden hat, haben für Scandlines die Ausgangslage bei der weiteren Planung für emissionsfreie Fähren verändert. Emissionsfreie Fähren sind nicht nur die preiswertere, sondern auch die deutlich ökologischere Variante. Die jahrelange Verzögerung gibt Scandlines ein zusätzliches Zeitfenster, um die technische Entwicklung der innovativen Fähren voranzutreiben. So könnten der Fährbetrieb in Puttgarden aufrecht erhalten und die Arbeitsplätze für Ostholstein gesichert werden.

 

Scandlines-Chef Søren Poulsgaard Jensen kritisierte im Gespräch auf der „Prinsesse Benedikte“, dass bisher weder die Notwendigkeit der Beltquerung nachgewiesen wurde noch deren wirtschaftlicher Betrieb gesichert sei. Zudem greife das Projekt massiv in die Nutzung des Hafens Puttgarden ein, was zusammen mit unbegrenzten Staatsgarantien für das Projekt zu unfairem Wettbewerb führte. Jensen erläuterte in seinem informativen Impulsreferat auch die „Green Strategy“ von Scandlines: Fuhren die Schiffe früher mit dieselelektrischem Antrieb, setzt Scandlines heute mit modernen Hybridantrieben Maßstäbe. Scandlines investiert zwischen 2013 und 2015 25 Mio. Euro in grüne Technologien auf der Route Puttgarden-Roedby und betreibt die größte Hybrid-Fähre der Welt. Dafür hat der Fährbetrieb bereits viel internationale Anerkennung und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Scandlines geht diesen Weg weiter: Die Zukunft gehört laut Jensen emissionsfreien Fähren, die mit Batterien oder einem Wasserstoff/Batterie-Hybridantrieb fahren. Malte Siegert, beim NABU Hamburg für die Bereiche große Verkehrsvorhaben und Umweltpolitik verantwortlich, unterstrich die Vorreiterrolle von Scandlines, an der sich viele Reedereien ein Beispiel nehmen könnten. So könnten die Emissionen direkt dort reduziert werden, wo sie entstehen. 

(Text: Team Hagedorn und Ergänzugen von Lars Winter)

 

Homepage Lars Winter

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